Am 5. Juli 1436 erkannten die Hussiten auf dem Landtag von Iglau Kaiser Sigismund als rechtmäßigen König von Böhmen an. Zuvor schon hatten sie den „Prager Kompaktaten“ zugestimmt, die ihnen unter anderem das Abendmahl in beiderlei Gestalt, also auch den Laienkelch, erlaubten. Die Hussitenkriege fanden damit zwar ein Ende, doch Papst Pius II. erklärte diese Zugeständnisse im Jahr 1462 für ungültig; nicht zuletzt deshalb verstummten die Rufe nach Reform nicht mehr.





