Sie präsentiert noch bis zum 15. November 2015 300 ausgewählte Exponate: Dokumente und Entwurfszeichnungen, Gemälde und Objekte; neben den bekannten Figuren auch Kleinmöbel, Puppenhäuser oder Alltagsutensilien wie Zigarettendöschen für die moderne Frau der 1920er Jahre. Dazu stellt die Schau die beiden Firmengründerinnen Grete Wendt und Grete Kühn in den Mittelpunkt und zeigt deren künstlerischen Werdegang. Beide studierten seit 1907 an der Kunstgewerbeschule in Dresden und wurden dort unter anderem von der Malervereinigung „Die Brücke” inspiriert. Wendt und Kühn entwickelten handwerklich anspruchsvoll gefertigte Figuren, die mit ihrer schwungvollen Dynamik das traditionelle erzgebirgische Kunsthandwerk modernisierten.
Die gesamte Geschichte der in dritter Generation familiengeführten Manufaktur kann man sich vom 3. Oktober 2015 an direkt vor Ort in der „Wendt & Kühn-Welt” in Grünhainichen anschauen.





