Eine der bedeutendsten Figuren dieser Bewegung neben Mustafa Kemal Atatürk war Enver Pascha. Pascha war während des Ersten Weltkriegs türkischer Kriegsminister und in dieser Funktion maßgeblich mitverantwortlich für den Völkermord an den Armeniern gewesen. Noch während des Ersten Weltkriegs unterstützte er die Basmatschi-Bewegung. Dabei handelte sich um eine Gruppe von Aufständischen, die gegen das russische Zarenreich in der zentralasiatischen Region Turkestan für Selbstbestimmung und Unabhängigkeit kämpfte. Nach dem Krieg wurde Pascha auf Bitten Lenins mit der Befriedung des Aufstands beauftragt. Pascha schlug sich jedoch wieder auf die Seite der Basmatschi, die ihren Kampf, nun gegen die Bolschewiki, fortsetzten. Mit einigen Anhängern unterstützte Pascha diesen Krieg wegen seiner pantürkischen Ziele. Für diesen Traum bezahlte er mit seinem Leben. Pascha fiel am 4. August 1922 in den Kämpfen gegen die Rote Armee bei Duschanbe im heutigen Tadschikistan.





