Nach einigen militärischen Erfolgen nötigten sie den König zur Zusammenarbeit mit der katholischen Liga und präsentierten mit Karl von Bourbon einen eigenen Thronfolger. Der wäre eine perfekte Marionette für den übermächtig gewordenen Heinrich von Guise gewesen. Heinrich III. hingegen wollte nicht länger Werkzeug Guises und der Liga sein und fasste den Plan, sich seines Widersachers zu entledigen: Beide befanden sich in Schloss Blois, als der König Heinrich von Guise am Morgen des 23. Dezember 1588 zu sich bat. Der Arglose erschien unbewaffnet und wurde von der Leibwache des Königs ermordet. Sein Bruder Louis, ein Augenzeuge der Tat, wurde am Tag dar-auf getötet.





