In regem Austausch entwickelten sie ihr ausdrucksstarkes Frühwerk und bedienten sich bevorzugt der druckgrafischen Techniken Holzschnitt, Radierung und Lithografie. Liebe und Tod, Einsamkeit, Melancholie und Angst, das Verhältnis zwischen Mann und Frau waren die Leitthemen ihrer sich zwischen Symbolismus und Protoexpressionismus bewegenden Bildsprache. Frühzeitig setzten sie sich mit Künstlern wie James Ensor, Paul Gauguin, Max Klinger, Edvard Munch, Felix Vallotton u.a. auseinander. Ihre Kunst, die ebenso expressive wie surreale Elemente aufweist, beeinflusste wiederum jüngere Künstler, vor allem die „Brücke“-Maler. Der Winterthurer Großkaufmann Theodor Reinhart erkannte das Potential der drei Karlsruher und zählte zu ihren ersten Förderern.
Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen entsteht, zeigt rund 100 Werke von Karl Hofer, Wilhelm Laage und Emil Rudolf Weiß, ergänzt durch ausgewählte Grafiken von anderen einflussreichen Künstlern jener Zeit.
Es erscheint ein Katalog.





