Den Namen „Daguerreotyp“ hatte das Gerät von Giroux’ Schwager Louis-Jacques-Mandé Daguerre, der bei seinen Versuchen mit der Camera obscura entdeckt hatte, daß der Kontakt mit Quecksilber ein auf einer Silberplatte aufgenommenes Bild sichtbar machen konnte. Die Daguerreotypie war entwickelt. Und mit dem geschäftstüchtigen Schwager Giroux machte sich der Erfinder daran, sie zu versilbern. Die Rechte an der Erfindung hatte Daguerre gegen eine Leibrente dem französischen Staat verkauft. Dieser wiederum verlangte keine Lizenzgebühren, wodurch sich die Erfindung schnell verbreitete. Noch aus demselben Monat zum Beispiel ist uns eine Anzeige aus Stuttgart überliefert, in der der „Mechanikus und Optikus“ Carl Geiger ebenfalls „Daguerre’sche Apparate“ feilbot.





