Die Blockade Berlins 1948/49, die Zündung der sowjetischen Atombombe 1949 und die Gründung der NATO im selben Jahr bezeichnen den Beginn des Kalten Krieges. Er ließ technische Entwicklungen reifen, deren Zerstörungspotential jede menschliche Vorstellungskraft sprengte. Wasserstoffbomben und Marschflugkörper, die mit Atomwaffen bestückt waren, galten dem amerikanischen Militär hierbei als strategischer Schlüssel, um den konventionellen Streitkräften Russlands etwas entgegenzusetzen. Die Proteste unter Wissenschaftlern wie Robert J. Oppenheimer, dem „Vater der amerikanischen Atombombe“, fruchteten nichts. Der amerikanische Präsident Harry S. Truman segnete nur ab, was die Generäle bereits beschlossen hatten. Der amerikanische Vorsprung im Rüstungswettlauf mit der Sowjetunion währte nicht allzu lang: 1953 verfügte auch sie über die „Superbombe“.





