247 v. Chr. bestieg dieser als 13jähriger den Thron der chinesischen Provinz Qin. Durch erfolgreiche Feldzüge weitete er später seine Herrschaft aus, bis 221 ganz China in seiner Hand war. Tatkräftig zentralisierte er das Großreich und ließ die „Große Mauer“ bauen. Vermutlich wurde um diese Zeit der Name Qin auch außerhalb der Landesgrenzen bekannt: in Indien als Cina, bei den Griechen als Thinai. Um Widerstände gegen seine Herrschaft zu brechen, ließ Qin Shi Huangdi die führenden Familien aller Provinzen zwangsweise in die Hauptstadt Xianyang (in der heutigen Provinz Shaanxi) umsiedeln. Gegen die konfuzianischen Gelehrten ging er wegen ihrer Wertschätzung der Vergangenheit vor; alle geschichtlichen Aufzeichnungen außer der Chronik von Qin ließ er verbrennen. Einzigartig wird aber das Grab des Ersten Kaisers von China bleiben, das mit der berühmten Terrakotta-Armee ausgestattet war





