Zahlreiche Fotojournalisten waren am 16. April 2009 dabei, als das Seitenteil, das zuvor von der von Veltheim-Stiftung in Helmstedt seit 1994 restauriert worden war, mit Hilfe eines Krans in das 2. Obergeschoss des Residenzschlosses gehievt wurde. Die Techniker, Restauratoren und Konservatoren haben in mühevoller Arbeit seither den Probeaufbau bewerkstelligt. Eigens dafür wurde im größten geeigneten Saal des Residenzschlosses, dem Propositionssaal, die originale Raumsituation in der künftigen Türckischen Cammer nachgebaut. Mit der Eröffnung der Türckischen Cammer im Dezember 2009 kehrt der erste Teil der Rüstkammer ins Dresdner Residenzschloss zurück. Die Präsentation wird auf 750 Quadratmeter im 2. Obergeschoss circa 600 orientalische und orientalisierende Objekte vereinen, die vor allem im 16. bis 18. Jahrhundert als Geschenke, durch Ankauf und als Beutestücke an den sächsischen Hof kamen und glanzvoll die europäische Reflexion und Wertschätzung der osmanischen Kultur zeigen.





