Johnson trat dagegen als Mitglied der Demokraten für Nachsicht gegenüber dem Süden ein und torpedierte strenge Gesetze und Vorhaben. Dann wurde auf Weisung Johnsons ein Minister ohne Zustimmung des Kongresses entlassen, und nun hieß es, der Präsident habe gegen ein Bundesgesetz verstoßen. Johnsons Amtsenthebung galt als sichere Sache. Der Senat musste das Urteil fällen, und dort besaßen die Republikaner die notwendige Zweidrittelmehrheit. Doch in der Endabstimmung fehlte eine Stimme – der Präsident verblieb im Amt. Einige Republikaner hatten offensichtlich doch kalte Füße bei dem Gedanken bekommen, die Autorität der Exekutive so nachhaltig zu beschädigen.





