Am 10. April erließ das britische Parlament das „Statute of Anne“, das das „right to copy“ erstmals dem Autor zusprach und überhaupt zum ersten Mal die Rechte des Autors an seinem Werk formulierte. Es gilt als das erste Urheberrechtsgesetz. Mit Erscheinen eines Werkes trat nun eine 14-jährige Schutzfrist in Kraft, die der Autor oder Rechteverwerter nach Ablauf dieser Frist noch einmal um 14 Jahre verlängern konnte. Erklärtes Ziel der neuen Gesetzgebung war nicht allein der Schutz der Autorenrechte, sondern zugleich sollten die Wissenschaftler ermuntert werden, „nützliche“ Bücher zu schreiben und somit zur Förderung der Bildung beizutragen.





