Wie kann es geschehen, dass ganze Bevökerungsgruppen extrem gewalttätig gegenüber einer als feindlich angesehenen anderen Gruppe werden? Wie entsteht Massengewalt? Mit dieser brisanten Frage hat sich der Berner Historiker Christian Gerlach in seiner innovativen Studie befasst. Er untersucht etwa die Massenmorde an angeblichen Kommunisten im Indonesien der 1960er Jahre, an den Armeniern im Osmanischen Reich (1915 –1923) und in Bangladesch im Zug der Unabhängigkeitsbewegung (1971–1977).
Rezension: Dr. Heike Talkenberger





