Wie Nahrungsmittel in der Vergangenheit haltbar gemacht wurden, hing von der Art der Lebensmittel ebenso ab wie von den Hilfsmitteln, die zur Verfügung standen. So spielte in einigen Kulturkreisen dafür beispielsweise Salz eine zentrale Rolle, während anderswo eher Honig oder Öl genutzt wurden. Die Kreativität der Menschen kannte diesbezüglich kaum Grenzen und so wurden im Laufe der Zeit zahlreiche Arten der Konservierung erfunden sowie weiterentwickelt. Ziel war dabei aber stets, einerseits die Bildung von schädlichen Mikroorganismen wie Schimmelpilzen oder Bakterien zu verhindern und andererseits den Geschmack der Nahrungsmittel zu bewahren. Heutzutage kommen dafür zum Teil hochmoderne elektronische Geräte zum Einsatz – doch wie die vorangegangenen Beispiele beweisen, können auch simple Methoden den gewünschten Effekt bringen. Welche alten und neuen Verfahren gibt es also, um Fleisch haltbar zu machen?
Einlegen
Wie bereits erwähnt, können verschiedene Hilfsmittel wie Öl zum Einsatz kommen, um Lebensmittel haltbar zu machen. Das gilt auch für Fleisch und sogar für das besonders empfindliche Schweinefleisch. Hierbei wird es in Öl eingelegt, wahlweise noch mit Salz und weiteren Gewürzen verfeinert. Das verhindert zugleich, dass das frische Fleisch seinen Saft und damit auch seinen Geschmack verliert. Die Olivenöl-Methode verlängert die Haltbarkeit zwar nur um wenige Tage, jedoch waren diese früher bereits ein großer Erfolg. Heutzutage kann diese Zeitspanne zusätzlich durch eine Lagerung im Kühlschrank verlängert werden. Eingelegtes Rindfleisch ist schätzungsweise zwei Wochen haltbar, bei eingelegtem Schweinefleisch sind es rund zehn Tage.

Salz
Lange Zeit wurde Salz auch als das „weiße Gold“ bezeichnet, denn es war rar und dadurch unglaublich wertvoll. Nicht nur, dass es aufgrund seines Geschmacks begehrt war, es konnte eben auch genutzt werden, um Lebensmittel haltbar zu machen. Allerdings stand diese Methode eben lange Zeit nur wohlhabenden Personen zur Verfügung. Heutzutage hat sich das geändert, denn Salz ist zur Massenware geworden und dementsprechend kann mittlerweile jeder die Haltbarkeit von Fleisch durch Salz verlängern, wenn gewünscht. Übrigens funktioniert das auch in Kombination mit Zucker ähnlich gut. Beide sorgen dafür, dass das Gewebswasser entzogen wird und sich darin keine schädlichen Keime ansiedeln können. Vor allem für Geflügel wird diese Methode, die auch als Pökeln bezeichnet wird, bis heute gerne verwendet und erreicht dadurch eine Haltbarkeit von bis zu einer Woche.






