Mit der Einführung der Apartheid als Rechtsgrundlage, so möchte die Schau vermitteln, veränderte sich auch die Wahrnehmung Südafrikas: Besonders die einheimischen Fotografinnen und Fotografen nutzten nun ihre Arbeit, um politisch aufzurütteln und die fortschreitende Dynamik von Unterdrückung und Widerstand ins Bild zu setzen. Fotos historischer Ereignisse sind zu sehen, etwa vom Sharpeville-Massaker von 1960, bei dem die Polizei 69 Demonstranten erschoss, aber auch die Zeugnisse täglicher Diskriminierung und Reglementierung wie die zahllosen Verbotsschilder. Der Katalog ist im Prestel Verlag, München, erschienen.





