Im Mittelpunkt stehen zwölf Frauenfiguren – von den berühmtesten Göttinnen wie Aphrodite bis hin zu weniger bekannten Heldinnen wie Atalante. Lebensgroße Statuen, detaillierte Vasenbilder und filigrane Schmuckstücke zeigen, wie diese Frauen in der Antike dargestellt wurden und welche Geschichten ihre Bilder erzählen. Die Ausstellung beleuchtet die antiken Darstellungen im Kontext der damaligen Lebenswelt und untersucht, wie berühmte weibliche Figuren in der Antike eingeordnet wurden, welche Frauen als Vorbilder galten und warum. Darüber hinaus wird auch der Rezeptionsgeschichte und zeitgenössischen Perspektiven nachgespürt: Medusa beispielsweise wurde in den 1980er Jahren vom männermordenden Monster zu einem feministischen Vorbild umgedeutet.
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