Heinrich I. und Karl der Einfältige schworen ein feierliches Freundschaftsbündnis, welches auch den territorialen Status quo der beiden Reiche bestätigte. Dies bezog sich auch auf das bedeutende Herzogtum Lothringen, das mit dem Tod des letzten ostfränkischen Karolingers 911 ans Westfrankenreich gefallen war. Von Dauer war dieses Freundschaftsbündnis von 921 allerdings nicht. Heinrich I. nutzte die innenpolitischen Wirren im Westfrankenreich, in deren Folge sich Karl der Einfältige mit zwei Gegenkönigen auseinandersetzen musste, um Giselher, den bedeutendsten Fürsten Lothringens, auf seine Seite zu ziehen. 925 fiel Lothringen wieder an das Ostfränkische Reich.





