Nach Heinrichs Kaiserkrönung 1014 aber kam es zu erneuten Auseinandersetzungen; der Kaiser nahm Bolesławs Sohn Mieszko gefangen, um den Polenfürsten dafür zu strafen, dass er ihm auf der Romfahrt den versprochenen Heeresdienst verweigert hatte. Auf Betreiben der sächsischen Fürsten wurden schließlich erneut Friedensverhandlungen aufgenommen. Auf der Ortenburg in Bautzen schlossen die Unterhändler Heinrichs II. und Bolesławs am 30. Januar 1018 einen dauerhaften Frieden und tauschten Geiseln aus, um Gleichrangigkeit zu demonstrieren. Die beiden Herrscher erschienen nicht.





