Ottos Buch besticht durch die gut eingesetzten Zitate von Zeitgenossen und den schwungvollen Schreibstil, der alles Geschehen im Präsens erzählt. Manches allerdings gerät auch zu kurz. So sind einige Zitate aus Kleists „Hermannsschlacht“ genug, um es als „Aufruf zum Befreiungskampf “ zu werten. Damit wird Otto der Komplexität des Stücks nicht gerecht, auch wenn unbestritten ist, dass es in der Folgezeit vielfältig politisch instrumentalisiert wurde.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger





