Die Kontinuitäten zwischen der Antike und dem vermeintlich dunklen Mittelalter werden oft übersehen. So gab es bereits am Hof Kaiser Karls des Großen eine „Renaissance“ der antiken Kultur, die zeitgenössische Gelehrte zu eigenen Ideen inspirierte.
Sie haben noch 2 von 3 kostenlosen Artikeln übrig1/3
Was eine Renaissance ist, wissen wir – oder glauben es zu wissen. Der französische Begriff wie auch seine italienische Entsprechung rinascita kommt aus dem Lateinischen (re-nasccor, natus, nasci = wiederwachsen, wiedergeboren werden, wieder entstehen). Er bezeichnet die Rückkehr (wörtlich „die Wiedergeburt“) von etwas Altem, von etwas, das früher einmal – wir können die biologistische Herkunft der Metapher ohne weiteres aufrechterhalten – „geblüht“ hat und das in diesem Blühen prinzipiell „gut“ war, weil es, absolut betrachtet, einen positiven Wert darstellte.
Insofern ist eine Renaissance immer auch etwas Überzeitliches, ein nicht auf eine bestimmte Epoche festzulegender Sehnsuchtsort. Wenn wir aber von der Renaissance sprechen, dann meinen wir in der Regel jene Jahrhunderte europäischer Geschichte zwischen 1350 und 1600, in denen in bestimmten Kreisen von Künstlern und Gelehrten das Gefühl erwachte, an die griechisch-römische Antike – oder an das, was man dafür hielt – wieder anknüpfen zu wollen.
Man berauschte sich so sehr an der Faszination für die Antike, dass vor allem die Humanisten die Jahrhunderte vor ihrer eigenen Zeit geradezu verdammten. Sie nannten die Epoche das „Mittelalter“. Der Künstler Giorgio Vasari (1511–1574) prägte zudem den ursprünglich abwertenden Begriff „Gotik“, der die Kunst des Mittelalters in Verbindung mit den Goten, also den Barbaren, brachte.
Im Lauf der Zeit, als immer mehr neue Erkenntnisse über die 1000 Jahre zwischen 500 und 1500 zutage kamen, hat die Wissenschaft bemerkt, dass es bereits innerhalb des Mittelalters Episoden gab, in denen – in welcher Form auch immer – eine besondere Hinwendung zur Antike zu beobachten ist.
Inzwischen gilt es als erwiesen, dass der starke Gegensatz zwischen „Antike“ und „Mittelalter“ künstlich überhöht wurde. Dieses Konstrukt ist wenig hilfreich, wenn es darum geht, die historischen Entwicklungen zu verstehen. Denn wie Fäden verbinden Kontinuitäten die beiden Epochen. Es ist auch vollkommen verfehlt, das Bild von einer prinzipiellen Antikenfeindlichkeit des Mittelalters aufrechtzuerhalten.
Im 19. Jahrhundert kommt der Begriff „karolingische Renaissance“ auf
Die kulturelle Blüte zur Zeit König Karls des Großen (768 –814, seit 800 Kaiser), als es nachweislich eine starke Orientierung hin zur Antike und den lateinischen „Alten“ (veteres) gegeben hat, fasste man im frühen 19. Jahrhundert als „karolingische Renaissance“ zusammen. Vor dem Hintergrund des oben Gesagten ist auch hier bei der Begrifflichkeit Vorsicht geboten, denn bei „Renaissance“ schwingt immer die Unterscheidung in „hell“ und „dunkel“ mit.
Es wurde daher seitens einiger Historiker der Vorschlag gemacht, für diese Zeit von der „karolingischen Erneuerung“ oder der „karolingischen Bildungsreform“ zu sprechen. Auch wenn sich diese Bezeichnungen nicht durchsetzen sollten, gilt es doch, die genannten Zusammenhänge im Hinterkopf zu behalten.
Mehr aus Geschichte & Archäologie
Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Geschichte & Archäologie.
Sicherlich zu Recht hat man die Meinung vertreten, dass die Bedeutung der damaligen Initiativen Karls des Großen und seines Beraterkreises für Bildung und Wissenschaft, ja für die gesamte geistige Entwicklung Europas im Mittelalter kaum überschätzt werden können.
Das klingt zunächst merkwürdig bei einem Mann, von dem sein Biograph Einhard (um 770 –840) ausdrücklich berichtet, wie schwer er sich mit dem Schreiben tat: „Auch versuchte er sich im Schreiben und hatte unter seinem Kopfkissen im Bett immer Tafeln und Blätter bereit, um in schlaflosen Stunden seine Hand im Schreiben zu üben. Da er aber erst verhältnismäßig spät damit begonnen hatte, brachte er es auf diesem Gebiet nicht sehr weit.“
Wie immer bei solchen Biographien, die keine reinen Tatsachenberichte waren, sondern die betrachtete Person in ein bestimmtes Licht rücken wollten, sollte man auch hier nicht alles wörtlich nehmen. Aus Einhards Worten wird jedoch deutlich, dass Lesen und Schreiben in der damaligen Zeit unterschiedliche Kulturtechniken waren, zumindest für Laien. Und sowohl aus diesem Satz wie aus vielen anderen Äußerungen Einhards können wir auf einen großen Bildungshunger Karls schließen.
Der Historiker Arno Borst (1925–2007), der fast seinen gesamten Lebensabend damit verbrachte, die karolingische Kalenderreform – Karl wollte offensichtlich eine Art Reichskalender erstellen lassen, der alle wichtigen Fest- und Heiligentage im Jahreskreis verzeichnete – zu erforschen, schildert Karl gar als eine Person, die einem modernen Wissenschaftskoordinator recht nahe kommt.
Selbst die Geistlichkeit weist Bildungslücken auf
Was war der Anfangspunkt dieser Erneuerungsbewegung? Auch wenn wir regional differenzieren müssen und es – vor allem auf den Britischen Inseln – auch Gegenbeispiele gibt, muss man sagen, dass es im 7. und 8. Jahrhundert in weiten Teilen Europas – und speziell im Frankenreich – um Bildung und Wissen tatsächlich schlecht bestellt war.
Diese Misere betraf alle Teile der Gesellschaft. So war selbst die eigentliche intellektuelle Elite, etwa die Priester, unzureichend ausgebildet. Es gibt Berichte, die beklagen, dass die Geistlichen oftmals nicht einmal in der Lage waren, liturgische Texte zu lesen oder zu verstehen. Ähnlich schlecht stand es um das Wissen über die Schriften der Kirchenväter und antike Klassiker: Wo waren sie, wo wurden sie aufbewahrt, was war der „rechte Text“?
Um all diesen Missständen Abhilfe zu leisten, begann in den 770er Jahren eine Bewegung Fuß zu fassen, die am Hof Karls des Großen in Aachen ihren Ausgangspunkt hatte. Zum Fundament für Bildung und Wissenschaften zählte zunächst der konsequente Aufbau einer Bibliothek, der berühmten Hofbibliothek Karls des Großen.
Deren Bestand hat sich später zwar in alle Winde zerschlagen, doch durch mühevolle Rekonstruktionsarbeit der modernen Wissenschaft können wir uns mittlerweile ein gewisses Bild machen. So sollen etwa Werke von Cassiodor (um 485 – um 580) und Plinius d. Ä. (23/24 –79) Teil der Bibliothek gewesen sein. Neue Bücher erhielt Karl der Große unter anderem bei Besuchen in Rom und selbst als Beute bei seinen diversen Eroberungen.
Eine zweite wichtige Voraussetzung war die Schrift. Bei der bis dahin im Frankenreich verwendeten Schrift, der sogenannten merowingischen Kursive, lagen die langgezogenen Buchstaben eng beieinander, was die Lesbarkeit erschwerte. Karl beauftragte seine Gelehrten, Abhilfe zu schaffen und etwas Praktikableres zu entwickeln.
Das Ergebnis war die sogenannte karolingische Minuskel, eine klare und sehr gleichmäßige Schrift, bei der Buchstaben wie „b“, „d“, „g“ und „p“ eine deutliche Ober- bzw. Unterlänge haben. Da sich die Minuskel nach und nach in Europa durchsetzte, führte dies zu einer revolutionären Vereinheitlichung der Manuskripte. Viele antike Werke wurden so gut lesbar abgeschrieben. Und als die Humanisten während ihrer „Renaissance“ im 15. Jahrhundert erneut auf diese Texte stießen, glaubten sie, es handele sich um eine originale antike Schrift, die sie „Antiqua“ nannten.
Die konsequenten Bemühungen um Bildung und Wissen sind zur Zeit Karls des Großen allenthalben zu sehen: „Mit regem Eifer suchen wir, weil uns die Verbesserung der kirchlichen Angelegenheiten sehr am Herzen liegt, die Pflege der Wissenschaften, die durch die Nachlässigkeit unserer Vorfahren fast in Vergessenheit geraten ist, wiederum zu fördern und laden durch unser eigenes Beispiel zum eifrigen Studium der freien Künste ein.“ So steht es in einem Rundschreiben an die Kleriker des Frankenreichs aus den späten 780er Jahren.
Verfasst wurde der Text möglicherweise von dem Angelsachsen Alkuin von York (735–804) der sich auf Einladung Karls des Großen an dessen Hof in Aachen aufhielt, der sich räumlich wie personell zu einem immer bedeutenderen Komplex, eben zu dem Herrschaftsmittelpunkt des Frankenkönigs, entwickelte.
Geschult wird das junge Talent im nordenglischen York
Alkuin war sicherlich einer der bedeutendsten Gelehrten seiner Zeit. Um 730 in Northumbria, im Norden Englands, geboren, wurde er in der Kathedralschule in York, einer der bekanntesten Bildungsstätten des damaligen England mit einer europaweit bekannten Bibliothek, unter den Erzbischöfen Egbert und Ælbert erzogen. Nach seiner Ausbildung war er in York, der Stätte, die ihn groß werden ließ, selbst als Lehrer tätig. Und er stieg dort immer weiter auf. Seit 766 war er Leiter der Yorker Schule.
Was wusste, was lehrte Alkuin? Sein Wissenskanon war breit. Grundlagen waren die sieben freien Künste, die Boethius (um 480 – um 524) in der Spätantike formte. Für Alkuin waren sie die sieben Stufen zur Weisheit: das „Trivium“ (Rhetorik, Grammatik, Dialektik) und das „Quadrivium“ (Musik, Geometrie, Arithmetik, Astronomie).
Alkuin lehrte und beherrschte die Schriften der Kirchenväter – von Augustinus bis zu Gregor von Nazianz – ebenso wie die sogenannten heidnischen Autoren der Antike, wobei Cassiodors „Institutionen“ und Isidors „Etymologien“ Maßstäbe setzten.
Der wohl bedeutendste Lehrmeister Alkuins war Beda Venerabilis, der „Verehrungswürdige“ (um 673–735). Obwohl dieser Mönch das Kloster Jarrow in Northumbria seit seiner Jugend kaum mehr verlassen hatte, war er doch jemand, der in puncto Bildung und Wissen auf der ganzen damals bekannten Welt zu Hause war.
Alkuins Ruhm verbreitete sich – auch auf dem Kontinent. 781, während einer der Romfahrten des fränkischen Königs, trafen Karl und Alkuin in der oberitalienischen Stadt Parma zusammen. Das war die Gelegenheit für den Franken, den Angelsachsen an seinen Hof zu berufen.
Der Historiker Menso Folkerts, der sich viel mit der Geschichte der Wissenschaften, insbesondere der Geschichte der Mathematik, beschäftigt hat, betont, wie wichtig dieser Schritt war: „Alkuins Bedeutung in seiner Zeit beruht wesentlich auf dem Einfluss, den ihm seine Stellung am Hof Karls des Großen gab. Sie ermöglichte ihm eine Wirksamkeit auf allen Gebieten, die von der Kirche zu beeinflussen waren, wie seine Mitwirkung an der ,Admonitio generalis‘ zeigt.“
Alkuins Werk ist umfangreich und vielseitig
Die „Admonitio generalis“ war eine Sammlung von Rechtstexten, die – aufbauend auf antiken Vorlagen – zur Grundlage der administrativen Reformen unter Karl dem Großen wurde. Alkuin gilt zudem als der Verfasser von über 300 metrischen Gedichten; sie sind vorwiegend in Distichen und Hexametern verfasst.
Zugeschrieben wird Alkuin auch eine Sammlung mathematischer Aufgaben („Propositiones ad acuendos iuvenes“), der ältesten Zusammenstellung von Rechenaufgaben in lateinischer Sprache. Sie umfasst 56 Problemstellungen, ein Großteil davon mit Lösungen. Dabei geht es vor allem um lineare Rechnungen mit einer oder mehreren Unbekannten, zusätzlich gibt es Aufgaben mit geometrischen und arithmetischen Folgen.
Alkuin war beileibe nicht der einzige Gelehrte, den Karl an seinen Hof nach Aachen holte, es war eine ganze Gruppe von herausragenden Persönlichkeiten der Wissenschaftswelt, die dort tätig waren, schreibend, denkend, forschend, lehrend. Und die Gelehrten am Hof lebten dort nicht nur im Dialog mit dem Herrscher, sondern scharten im Lauf der Zeit „Eliteschüler“ aus dem ganzen Reich um sich, die sie unterrichteten.
Was ist Bildung? Was ist Wissen? Diese Fragen wurden zu allen Zeiten diskutiert. Voller Überheblichkeit bezeichnen wir uns heute als „Wissensgesellschaft“? Was aber soll das heißen? Haben andere, frühere Zeiten Bildung und Wissen nicht als Wert angesehen? Wer glaubt, das Streben nach Bildung sei ein Alleinstellungsmerkmal unserer Zeit, der lese die „Disputatio“ Alkuins mit Karls Sohn Pippin. Das Schema scheint simpel, auf eine Frage, die der Schüler (Pippin) stellt, antwortet der Lehrer (Alkuin): „Was ist ein Buchstabe? – Ein Wächter der Geschichte. / Was ist ein Wort? – Ein Verräter der Seele. / Wie wird ein Wort geboren? – Durch die Zunge. / Was ist die Zunge? – Eine Peitsche der Luft. / Was ist Luft? – Der Bewahrer des Lebens. / Was ist das Leben? – Eine Freude für die Glücklichen, Kummer und Gram für die Unglücklichen, Todeserwartung für diese wie jene. / Was ist der Tod? – Ein unvermeidlicher Umstand, ein unbekannter Weg, ein Weinen für die Hinterbliebenen, die Ausführung eines testamentarischen Willens, ein Menschenräuber. / Was ist ein Mensch? Ein Sklave des Todes, ein Gast in seinem eigenen Hause, ein vorübergehender Wanderer.“
Die Antworten, einfach und unerwartet zugleich, sind voller Tiefgang und Weisheit. Alkuin wusste um das Paradoxon allen Wissens schlechthin: Wer die richtigen Fragen stellen kann, ist der Antwort schon ganz nahe – auch wenn er sie manchmal nie finden wird.
„Bildung“ erreichte zur Zeit Karls des Großen allerdings nicht die gesamte Bevölkerung. Die Schulen, die überall gefördert wurden, waren hauptsächlich für künftige Priester und Bischöfe gedacht. Der „Brief über die Pflege der Wissenschaften“ („Epistola de litteris colendis“) von 787 führt dazu aus: „Wir hielten es für nützlich, dass in den uns durch Christi Gunst zur Leitung anvertrauten Klöstern außer der Ordnung regelgemäßen Lebens und dem Wandel in heiliger Religion bei denjenigen, die durch Gottes Gabe lernen können, je nach Fähigkeit der Lerneifer auch für das Studium der Literatur aufgebracht wird. Wie die Norm der Regel die Ehrbarkeit der Sitten ordnet und schmückt, so soll auch die Beharrlichkeit des Lehrens und Lernens Ordnung und Schmuck in die Wortfolge bringen, dass die, die Gott durch rechtes Leben gefallen wollen, nicht vernachlässigen, ihm auch durch richtiges Reden zu gefallen.“
Der Brief, der wohl an alle oder wenigstens die wichtigsten Bistümer und Klöster des Reiches gegangen sein muss, ist nur noch in einem Exemplar erhalten. Es ist an Abt Baugulf von Fulda (779 – 802) gerichtet, den Vorsteher jener klösterlichen Gemeinschaft, die einst von Abt Sturmi im Auftrag des Missionars Winfried (auch Bonifatius, 672/73 –754) in der Einsamkeit der „Buchonia“ gegründet wurde.
Auch die Naturwissenschaften erleben eine Blütezeit
Die „karolingische Renaissance“ bzw. die karolingische Bildungspolitik wirft ein helles Licht auf die Epoche Karls des Großen. Die Forschung hat erst in den letzten Jahren mehr und mehr erkannt, wie sehr nicht nur die (literarischen) Fächer des Triviums ihre Formung in der Zeit Karls des Großen empfangen haben, sondern auch die (naturwissenschaftlichen) Fächer des Quadriviums.
Zu Recht weist der Mittelalter-Historiker Wilfried Hartmann in seiner modernen Biographie Karls des Großen darauf hin, dass eine vielleicht schon 793 in Verona entstandene Enzyklopädie der Naturwissenschaften seit 809 auf Befehl Karls des Großen neu redigiert worden sei. 818, vier Jahre nach dem Tod des Kaisers, habe sie eine dritte Redaktion empfangen.
Und es handelte sich dabei keinesfalls um eine reine Fortführung der Wissenstraditionen aus Byzanz oder dem arabischen Raum. Arno Borst schreibt dazu summarisch, und besser als mit seinen Worten kann man vieles, was mit der „karolingischen Renaissance“ verbunden wird, in der Tat nicht zusammenfassen: „Die Erforschung der Natur begann im lateinischen Europa nicht um 1120 an den Hochschulen Frankreichs, sondern um 780 am fränkischen Königshof; ihr erster Anstoß kam nicht vom Staunen über die Vernunft im Kosmos, sondern vom Zwang zur Regelung der Feiertage und Arbeitszeiten; ihre frühesten Lehrmeister hießen nicht Platon und Aristoteles, sondern Plinius und Beda.“
11. Juni 2026
Die erste Fußballweltmeisterschaft fand 1930 in Uruguay statt. Aber warum eigentlich gerade dort? Bis dahin hatten die großen europäischen…
Geschichte & Archäologie
Rätsel um kopflose Skelette geht weiter
9. Juni 2026
Kopflose Skelette aus einem jungsteinzeitlichen Siedlungsgraben in der Slowakei geben Archäologen weiterhin Rätsel auf. Denn warum Menschen…
Geschichte & Archäologie
Mammutfund erweist sich als steinzeitliches Cold Case
8. Juni 2026
Cold Case: Ein bei Regensburg entdecktes Mammutskelett hat sich als wichtiges Zeugnis der menschlichen Frühgeschichte entpuppt. Denn…