Man geht seit langem davon aus, dass der Totenschild seinen Ursprung aus dem Brauch nahm, Schilde und Helme über Rittergräbern aufzuhängen. Als frühestes Beispiel gilt der im Schweizerischen Landesmuseum in Zürich aufbewahrte Seedorfer Schild aus der Zeit um 1200. Die hölzerne, mit dem Wappenbild bemalte Schutzwaffe des Arnold von Brienz (gest. 1225) hing über der Grablege seiner Familie in der Kirche des Lazariterklosters von Brienz, Kanton Uri. Aus der Mitte des 13. Jahrhunderts stammen die nächstjüngeren Exemplare aus der Marburger Elisabethkirche (jetzt im dortigen Landgrafenschloss), die unter anderen an den Landgrafen und Hochmeister des Deutschen Ordens Konrad von Thüringen (gest. 1240) erinnern. …
Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 11/2015.
Dr. Frank Matthias Kammel





