Als Folge der schweren Niederlage während der Schlacht bei Hattin am 4. Juli 1187 und dem damit drohenden Verlust des gesamten Heiligen Landes für die Kreuzfahrer wurden alsbald Planungen für einen dritten Kreuzzug aufgenommen.
Die Vorbereitungen nahmen viel Zeit in Anspruch, vor allem da nicht ein einziges Kreuzfahrerheer, sondern zwei Truppenkontingente unterschiedlicher Herkunft organisiert wurden. Zum einen bemühte sich der englische König Richard I. „Löwenherz“ (reg. 1189–1199) im Verbund mit König Philipp II. Augustus (reg. 1180–1223) von Frankreich um einen Kriegszug. Beide wählten überwiegend den Seeweg, um nach Outremer („jenseits des Meeres“), wie die Kreuzfahrerstaaten auch genannt wurden, zu gelangen.





