Die Schau, die im Römisch-Germanischen Zentralmuseum vom 22. September 2011 bis zum 1. Januar 2012 zu sehen ist, thematisiert die Entstehung und Expansion der islamischen Reiche bis zu ihrer „Entdeckung“ durch die Europäer im 19. Jahrhundert. Außerdem wird der Naturraum der Sahel- und der Sudanzone und dessen traditionelle Architektur beleuchtet. Im Mittelpunkt aber stehen Fundstücke aus drei Gräbern von Angehörigen der gesellschaftlichen Elite der Hausa-Stadtstaaten, die aus dem 13. bis 16. Jahrhundert datieren. Gefunden wurden Messing-, Gold- und Silberobjekte ebenso wie Goldschmuck und reichverzierte Gefäße aus dem Orient. Zur Ausstellung erscheint ein deutsch-englisches Begleitbuch im Verlag Schnell & Steiner, Regensburg.





