Am 8. Februar 1865 stellte Mendel seine Ergebnisse einem wohlwollenden, jedoch verständnislosen Publikum, den Mitgliedern des „Naturforschenden Vereins in Brünn“, vor. 1866 erschien die Abhandlung „Versuche über Pflanzen-Hybriden“ und wurde an 120 Universitätsbibliotheken und Naturforschervereinigungen versandt. Reaktionen blieben zu Lebzeiten Mendels jedoch aus. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckte man die Experimente Mendels wieder, formulierte die drei Mendel’schen Vererbungsgesetze und bezeichnete Mendel selbst als „Vater der Genetik“.





