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„Geld siegt, herrscht, regiert“
Die im Mittelalter entstandenen Neuerungen prägen das Finanzwesen bis heute. Bereits in dieser Epoche begannen auch die theoretischen Diskussionen über Geld und Moral, Konsum und Askese sowie über Reichtum und seine gerechte Verteilung.
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Im Mittelalter entstand eine Form des Geldwesens, die lange nachwirkte. So führte Karl der Große im Frankenreich ein Münzsystem ein, das auf einem einheitlichen Silberpfennig beruhte. Dieser Pfennig (auch Denar genannt) war die einzige geprägte Münze, für die man sich zu Karls Zeiten rund 30 Kilogramm Mehl kaufen konnte.
Der Pfennig war Teil eines Rechensystems, das antiken Vorbildern folgte: 1 Pfund = 12 Solidi (Schillinge) = 240 Denarii (Pfennige). Karls Initiative würde man heute einen Game Changer nennen: Seine Innovation prägte das Währungssystem Westeuropas bis zur Einführung des Dezimalsystems im 19. Jahrhundert – in Großbritannien fand diese Ablösung sogar noch später statt.
Fragmentierte Machträume führen zu verschiedenen Münzsystemen
Seit dem Zusammenbruch des Karolingerreichs war Europa ein politisch fragmentierter Raum. Landesherren und Städte prägten ihre eigenen regionalen Pfennige, die sich in Aussehen und Gewicht voneinander unterschieden. Auf Märkten und Messen waren Geldwechsler eifrig damit beschäftigt, den Tauschwert der verschiedenen Münzen zu bestimmen. Bald erfolgten aber erste Bemühungen, Währungsräume über politische Grenzen hinweg zu schaffen.
Der Berner Währungsraum beispielsweise umfasste die Region zwischen Verona (mittelhochdeutsch „Bern“) und dem Tiroler Inntal. Er ist ein Beleg dafür, dass politische Grenzen und Währungsgrenzen im Mittelalter nicht übereinstimmen mussten. Die Tiroler Fürsten prägten ihre Münzen nach Veroneser Vorbild und trugen damit der Tatsache Rechnung, dass Tirol und Norditalien wirtschaftlich eng miteinander verbunden waren.
Seit dem 13. Jahrhundert wurde der englische Pfennig (Sterling) in Frankreich, den Niederlanden und im Rheinland nachgeprägt, um Geschäfte in diesem eng verflochtenen Raum zu erleichtern. Im späten Mittelalter gründeten die vier rheinischen Kurfürsten den Rheinischen Münzverein. Erneut waren es gemeinsame handelspolitische Interessen, die zur Entstehung eines Währungsraums führten.
Im späten Mittelalter reichte der Pfennig als alleinige Münze nicht mehr aus. Zum einen hatte er gegenüber der Zeit der Karolinger deutlich an Gewicht verloren (von 1,7 auf 0,2 Gramm, die Kaufkraft entsprach nicht mehr 30, sondern nur noch drei Kilogramm Mehl), zum anderen hatte sich das Handelsvolumen in Europa wesentlich vergrößert.
Dort, wo es Silbervorkommen gab, im Harz, im Erzgebirge und in Tirol, wurden deshalb größere Silbermünzen geprägt: Kreuzer (vier Pfennige), Groschen (20 Pfennige) und Silbergulden (ein Pfund). In Italien wurden im 13. Jahrhundert erstmals seit der Antike wieder Goldmünzen hergestellt. Diese Gulden oder Dukaten fanden bald auch nördlich der Alpen ihre Nachahmer und bildeten überregionale und wertbeständige Währungen.
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Die Vielfalt der Geldsysteme Europas, aber auch die Bildung von überregionalen Währungsräumen reichen also bis in das Mittelalter zurück. Lange überdauert haben zudem Bezeichnungen wie Pfennig oder Schilling. Selbst der Dollar geht auf eine Münze zurück, die man fast noch zum Mittelalter rechnen könnte, nämlich den „Joachimsthaler“, der im frühen 16. Jahrhundert in der böhmischen Stadt Joachimsthal (heute Jáchymov in Tschechien) geprägt wurde.
Große Summen Geld über weite Distanzen zu transportieren blieb ein Problem, das auch Münzen mit höherem Wert nicht lösen konnten. Neben der herausfordernden Logistik mit schweren Kisten waren Überfälle eine ernstzunehmende Gefahr.
Als Antwort auf diese unbefriedigende Situation etablierte sich der Wechsel (bill of exchange). Ein Wechsel war ein schriftliches Versprechen, dass eine bestimmte Summe zu einem festgelegten Zeitpunkt und an einem bestimmten Ort gezahlt werden würde. Dies ermöglichte es Kaufleuten, ohne physisches Geld zu reisen, indem sie den Wechsel bei ihrer Ankunft am Zielort einlösten.
Stets umfasste das Wechselgeschäft mehrere Personen, mehrere Orte und mehrere Währungen, so dass bargeldlose Transaktionen zwischen Florenz, den Messen in der Champagne und London kein Problem darstellten. Der Begünstigte konnte den Wechsel auch an einen Dritten weitergeben, wodurch der Wechsel als eine frühe Form von Kredit oder Schuldschein diente. Damit gilt der Wechsel als ein Vorläufer moderner Kredit- und Zahlungssysteme, und er war ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des Finanzwesens in Europa.
Die religiöse Ablehnung des Zinsnehmens
Die Kirche verurteilte jede Form des Wuchers (usura). Die gelehrten Theologen verstanden darunter nicht nur einen moralisch verwerflich hohen Zinssatz, sondern grundsätzlich alle Formen des Zinsnehmens. Geld galt als unproduktiv und konnte sich nicht selbst (durch das Verleihen) vermehren. Im Grundsatz teilte das Christentum diese Haltung übrigens mit dem Judentum und dem Islam.
Für die Kaufleute und Konsumenten im mittelalterlichen Europa stellte das Zinsverbot zunehmend ein Hindernis dar in einer Zeit, in der die Wirtschaft brummte und die Bedeutung von Geld für alle Arten von geschäftlichen Transaktionen unaufhörlich stieg. Wie sollte man die Investition in ein Handelsunternehmen oder den Kauf eines Hauses tätigen, ohne Schulden aufzunehmen? Und wer wollte das Risiko eingehen, Geld zu verleihen, wenn er oder sie dafür keine Gewinnmöglichkeit in Form von Zinsen geboten bekam?
Dieses Dilemma führte dazu, dass mit innovativen Lösungen seit dem 12. Jahrhundert eigentlich Unvereinbares kombiniert wurde: Das Zinsverbot blieb bestehen, neue Geschäftspraktiken und Finanzinstrumente machten es dennoch möglich, Kapital zu beschaffen (und Zinsen zu bezahlen).
Zunächst wurde der Kreditmarkt quasi ausgelagert und von „auswärtigen“ Personengruppen übernommen. Dazu gehörten Christen wie die „Lombarden“ (bald eine Bezeichnung für alle Italiener) sowie die „Coharten“ (oder Cahorsins), benannt nach der Stadt Cahors in Südfrankreich. Sie begannen im 12. und 13. Jahrhundert, in verschiedenen europäischen Städten als Geldverleiher und Bankiers zu arbeiten. Ihre Erfolge beruhten auf persönlichen Netzwerken über große Entfernungen hinweg sowie auf guten Beziehungen zu den Herrschern und Adligen, die oft auf ihre Dienste angewiesen waren, um Kriege zu finanzieren oder ihren Lebensstil aufrechtzuerhalten.
Bei den Krediten, die sie gewährten, handelte es sich mitunter um große Summen. Von den damit verbundenen Zinsen erfahren wir in der Regel nichts, weil sie stillschweigend in die Vertragssummen eingerechnet wurden. So hielt man sich auf dem Papier an die kirchlichen Gebote und machte trotzdem gute Geschäfte – zumindest solange die Adligen die Kredite zurückzahlten, was keineswegs immer geschah.
Juden waren ebenfalls in vielen europäischen Ländern als Geldverleiher tätig. Das christliche Zinsverbot galt für sie nicht. Und da das Geld nicht an andere Juden, sondern an Christen verliehen wurde, gab zumindest ein Teil der jüdischen Schriftgelehrten diesen Geschäften ihren Segen – andere warnten jedoch davor. Zum Kundenkreis der jüdischen Geldverleiher zählten bald Fürsten und Könige in ganz Europa, aber auch Bürger und Kaufleute.
Zinsen wurden zumeist als Verzugszinsen verzeichnet: Nach Ende der Vertragslaufzeit fiel für den säumigen Schuldner pro Woche ein bestimmter Verzugszins an, etwa zwei Pfennige für das Pfund, das sind etwa 45 Prozent Jahreszins. Ob Zins bei zeitgerechter Rückzahlung anfiel, steht erneut nicht in den Verträgen, und wir können es nur vermuten.
Die hervorgehobene Stellung der Juden in der Finanzwirtschaft führte dazu, dass Könige und Stadtregierungen die Juden einerseits beschützten und sie beispielsweise zu „Kammerknechten“ (servi camerae) machten. In Krisenzeiten oder bei finanziellen Engpässen wurden die Juden dagegen zu zusätzlichen Steuerzahlungen gezwungen oder dem gewalttätigen Mob ausgeliefert. Bei diesen Angriffen entledigten sich die Christen auch ihrer Schulden.
Diese Entwicklung gipfelte im Kontext von wirtschaftlichen Krisen und Pest-Epidemien seit dem 14. Jahrhundert in antisemitischen Pogromen und der Vernichtung vieler jüdischer Gemeinden im Heiligen Römischen Reich und in Westeuropa. Ein Grund hierfür war auch, dass die Ächtung des Zinsverbots immer weniger streng gehandhabt wurde und Christen bei diesen Geschäften nun die Juden ersetzten bzw. entbehrlich machten.
Eine alternative Kreditform, der sich die Christen bedienten, bot etwa der sogenannte „Monte di Pietà“ („Berg der Barmherzigkeit“). Es handelte sich dabei um gemeinnützige Pfandleihhäuser, die in Italien in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts entstanden, um den Armen Zugang zu Krediten zu verschaffen und sie vor den Wucherzinsen von privaten Geldverleihern zu bewahren.
Männer und Frauen konnten Wertgegenstände wie Schmuck, Kleidung oder andere Güter als Pfand hinterlegen und im Gegenzug ein Darlehen erhalten. Die Zinsen waren in der Regel niedrig, da das Ziel nicht der Profit, sondern die Unterstützung der Armen war. Die Idee verbreitete sich an der Wende zur frühen Neuzeit über Italien hinaus, und Pfandleihhäuser entstanden auch in anderen Teilen Europas.
Im Rentenmarkt mischt letztlich auch die Kirche selbst mit
Das Schuldenmachen war im späten Mittelalter zu einem alltäglichen Phänomen geworden, das die gesamte christliche Gesellschaft erfasste. Das führte zur Erfindung und Ausbreitung einer Kreditform, die wir auch heute noch kennen, nämlich des Rentenmarktes.
Der Rentenkauf hatte simple Grundregeln: Person oder Institution A erhielt Geld von Person oder Institution B, sagen wir 100 Pfund, dafür musste A nun jährlich an B eine Rente (oder Zins) bezahlen, sagen wir zehn Pfund. Handelte es sich um eine Leibrente, erlosch die Schuld mit dem Tod von A. Ob „Zinsen“ über die Hauptsumme hinaus anfielen, hing von der Lebensdauer von A ab. Viele Renten wurden als Ewigrenten vergeben und waren an ein Objekt wie zum Beispiel ein Haus gebunden. A und alle späteren Eigentümer des belasteten Hauses mussten den Zins „ewig“ bezahlen.
Seit dem 14. Jahrhundert setzten sich auch bei den Ewigrenten Ablösemöglichkeiten durch. Die Renten in diesen zwei Ausprägungen galten nicht als Wucher, da sie nicht als zeitlich befristete Spekulationsgeschäfte interpretiert wurden. Dabei spielte eine nicht zu unterschätzende Rolle, dass die Kirche selbst eine wichtige Rentenkäuferin war und deshalb wenig Interesse an einem Verbot der Renten hatte.
Neben Kirchen bedienten sich zunehmend auch Städte des Rentenmarkts, um an Einnahmen zu kommen. Die Anleihen wurden an die eigenen Bürger und gelegentlich auch an Bürger anderer Städte verkauft. In der Regel wurden sie mit fünf bis zehn Prozent verzinst.
In Zeiten finanzieller Not, insbesondere während Kriegen oder großer Bauprojekte, wenn andere Einnahmequellen nicht ausreichten, griffen Städte wie Venedig oder Florenz bereits im Mittelalter zu Zwangsanleihen. Die Stadtregierungen bestimmten, wer Geld leihen musste, und legten die Konditionen fest. Diese Praktiken trugen zur Entwicklung der öffentlichen Finanzen bei, da sie neue Formen der Kreditaufnahme und der Verwaltung öffentlicher Schulden inspirierten, die in späteren Jahrhunderten verfeinert wurden.
Die Vorläufer der mittelalterlichen Banken waren die bereits erwähnten Geldwechsler. Sie legten den Grundstein für das spätere Bankwesen, als sie begannen, Einlagen entgegenzunehmen, Kredite zu gewähren und Wechsel zu handeln. Von den Tischen und Bänken (banca), an denen die Geldwechsler ihre Geschäfte tätigten, stammt auch unser heutiges Wort „Bank“.
In Italien entstehen die ersten Banken
Im 14. Jahrhundert entstanden in Italien die ersten „richtigen“ Banken. International tätig waren beispielsweise die Familien der Bardi und Peruzzi aus Florenz, die dem englischen König große Summen liehen, um den Hundertjährigen Krieg gegen Frankreich zu finanzieren. Als der englische König 1340 seine Schulden nicht mehr bezahlen konnte, gingen beide Unternehmen bankrott.
An ihre Stelle traten bald andere Familien. Die Bank der Medici wurde um 1400 gegründet und bestand aus einem Netzwerk von Filialen in ganz Europa. Bankhäuser gab es bald auch in Venedig und Genua. Sie alle trugen wesentlich zur Professionalisierung des Handels bei, indem sie sichere und zuverlässige Finanzdienstleistungen anboten und die Grundlagen für die Entstehung eines modernen Finanzsystems legten.
Diesem Zweck diente auch die erste „Börse“, die ihren Namen vom Haus der Familie van der Beurse in Brügge hat. Hier entwickelte sich im 13. Jahrhundert ein Handelsplatz, an dem Kaufleute nicht nur Waren, sondern auch Wechsel und andere Finanzinstrumente handelten. Die Treffen der Kaufleute waren zunächst relativ informell, entwickelten sich jedoch zu einem organisierten Markt, wo regelmäßig Geschäfte getätigt wurden.
Die Börse in Brügge kann daher als eine der ersten institutionellen Plattformen für den organisierten Handel in Europa betrachtet werden. In Brügge und an anderen Handelsplätzen wie Antwerpen und Amsterdam wurden dann zum Beginn der frühen Neuzeit auch Anteile an Handelsgesellschaften gehandelt.
So lässt sich insgesamt festhalten, dass die Innovationen auf dem mittelalterlichen Geld- und Finanzmarkt wie alle mittelalterlichen Entwicklungen zwar im Vergleich zu heute im Schneckentempo erfolgten. Dennoch waren die Folgen beträchtlich, denn die neuzeitliche Geschichte des europäischen Geld- und Finanzwesens fußt auf diesen mittelalterlichen Erfindungen, und der europäische Geld- und Finanzmarkt hatte bereits im späten Mittelalter eine hohe Effizienz erreicht. Das machte Geld relativ „billig“. Ein System, das es zu dieser Zeit nirgendwo sonst auf der Welt gab.
Durch diese Entwicklungen wurde Geld natürlich auch in wachsendem Maß zu einem zentralen Faktor für Macht und Einfluss. Es ermöglichte die Finanzierung von Kriegen, den Erwerb von Land und die Sicherung von politischen Allianzen. Sozialer Status und Prestige waren eng mit dem Besitz von Geld verbunden.
Kein Wunder, dass es bereits im 12. Jahrhundert hieß: „Nummus vincit, regnat, imperat“ („Das Geld siegt, herrscht, regiert“). Verwendet wurde dieser Spruch meist in satirischen Texten, mit denen die Autoren den Geiz der Reichen und deren Liebe zum Geld kritisierten.
Die Kritik am irdischen Reichtum wurde immer lauter, als die Menschen seit dem 12. Jahrhundert vermehrt in Städten lebten und sich dort eines steigenden Lebensstandards erfreuten. Die Theologen, die in der Jagd nach dem Geld eine teuflische Verirrung sahen, intensivierten genau in dieser Zeit ihre Aufrufe zu Askese und Armut.
Religiöse Gegenbewegung zur zunehmenden Macht des Geldes
Insbesondere die Bewohner der oberitalienischen Städte profitierten vom Wirtschaftsaufschwung, und deshalb war es auch kein Zufall, dass der heilige Franz von Assisi (1181/82 –1226) in dieser Region den ersten Bettelorden gründete. Er rief dazu auf, jeglichen Reichtum zu verachten, und er persönlich weigerte sich, Münzen anzufassen. Seit dieser Zeit blieb die freiwillige Armut eine treibende Kraft bei zahlreichen Bewegungen der religiösen oder spirituellen Erneuerung – sowohl im Mittelalter als auch darüber hinaus.
Bemerkenswerterweise war die Mehrheit der Menschen des Mittelalters aber in der Regel doch bereit, die ungleiche Verteilung von Reichtum und Armut als gottgegeben zu tolerieren. Nur in Ausnahmefällen kam es zu größeren Revolten wie dem englischen Bauernaufstand von 1381.
Ansonsten wurde akzeptiert, dass die Eliten reich waren und dass ihr Reichtum notwendig sei, damit sie ihre Aufgaben würdig und angemessen ausfüllen konnten. Verdacht erregte dagegen der Aufsteiger, der schnell zu großem Reichtum gelangt war – und diesen vielleicht sogar noch zur Schau stellte.
Gegen Ende des Mittelalters erfand übrigens der bekannte Humanist Enea Silvio Piccolomini, der spätere Papst Pius II. (1458 –1464), ebenfalls ein Bonmot, um die Bedeutung des Geldes zu illustrieren. Er sprach von „pecunia nervus belli“ („Geld ist der Nerv des Krieges“) und machte damit deutlich, dass Geld die treibende Kraft hinter militärischen (und politischen) Unternehmungen war. In einer Zeit, in der Kriege immer teurer wurden, lag der Spruch quasi in der Luft.
In der weiteren politischen und militärischen Geschichte Europas und der Welt wurde immer wieder an diese Maxime erinnert. Wir verdanken dem Mittelalter also die große Spannbreite von Bewunderung bis Verachtung, innerhalb derer sich die Diskussion über Geld auch heute abspielt.
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