Eines der Ergebnisse dieser Projekte liegt jetzt vor: eine Sammlung von Erinnerungsberichten ehemaliger Zwangsarbeiter aus Polen, Russland, Italien, Frankreich oder Serbien. Ihre Erlebnisse sind zumeist bedrückend, auch wenn deutlich wird, dass die Lebensbedingungen unterschiedlich sein konnten. Doch Hunger, Krankheiten und Demütigungen haben sich für viele ins Gedächtnis eingegraben und ihr weiteres Leben nachhaltig belastet.
Insbesondere für diejenigen, die sich durch Flucht zu entziehen suchten und in ein Straflager kamen, wurde das Leben zur Hölle. Und viele, die die unmenschlichen Verhältnisse nicht ertragen konnten, überlebten nicht.
Rezension: Talkenberger, Heike





