Das Sofa war im Juni 1946 zusammen mit dem übrigen Inventar von Hauptmanns Haus in einem Sonderzug der Roten Armee nach Berlin gelangt und blieb bis in die 1970er Jahre im Familienbesitz. Mit Hilfe des Sächsischen Staatsministeriums des Innern konnte das Schlesische Museum zu Görlitz das Stück nun aus Privatbesitz erwerben. Mit dem Vorbesitzer kam das Museum überein, dass das Sofa wieder an seinem ursprünglichen Ort gezeigt werden soll. Das Städtische Museum Gerhart-Hauptmann-Haus (Dom Gerharta Hauptmanna) erhält das Sofa als Dauerleihgabe.
Markus Bauer vom Schlesischen Museum übergab das Sofa im Rahmen einer Feierstunde an Julita Zaprucka, die Direktorin des Gerhart-Hauptmann-Hauses. Gleichzeitig wurde ebenfalls in Jagniatkow die Ausstellung “Sie bewiesen Zivilcourage. Bürger aus Görlitz und Zgorzelec 1945-1989” eröffnet.





