Zahlreiche Großleinwände und Monitore laden dazu ein, die deutsche Filmlandschaft vom frühen Stummfilm bis zu aktuellen Formaten zu entdecken. Ein eigenes Kapitel ist Fritz Langs wegweisendem Film „Metropolis“ gewidmet. Besucher können außerdem verfolgen, welchen Einfluss ältere Produktionen auf das moderne Kino hatten – etwa „Das Cabinet des Dr. Caligari“ auf Tim Burtons „Edward Scissorhands“. Zugleich gibt die Schau Einblicke in Filmstudioarbeit, Filmindustrie und Produktionsprozesse. Wie verheerend sich das Zeitgeschehen auf Filmbiographien auswirken konnte, zeigen Fotos und Dokumente, die an das Schicksal Kurt Gerrons erinnern: Der Schauspieler, der in „Der blaue Engel“ an der Seite von Marlene Dietrich spielte, musste im Konzentrationslager den Film „Theresienstadt“ drehen, bevor die Nazis ihn ermordeten.
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