Die Stücke spiegeln eine lange Tradition wider. Wer zum Beispiel wissen möchte, was es mit dem „Nassen (Oster-)Montag“ oder mit den „Judasstürzen“ auf sich hat und warum Kirchgänger am Palmsonntag von ihren geweihten Weidensträußchen auch ein paar Palmkätzchen essen, findet dort Antworten. Die Ausstellung wurde gemeinsam mit dem Oberschlesischen Museum in Beuthen / Muzeum Górnośląskie w Bytomiu vorbereitet, mit dem das Oberschlesische Landesmuseum eine langjährige Zusammenarbeit verbindet.
Zu sehen sind rund 300 Ostereier in den für Schlesien typischen Verziertechniken. Etwa 100 Eier stammen aus dem Oberschlesischen Museum in Beuthen, weitere Exponate werden von dem Oberschlesischen Landesmuseum aus eigenem Bestand hinzugefügt.
Die passend in österlichem Ambiente arrangierten Eier werden ergänzt durch regionale Osterbräuche und Traditionen in Oberschlesien. Historische Fotos illustrieren dieses Brauchtum. Sie stammen aus dem Oberschlesischen Museum in Beuthen, das sich intensiv mit der traditionellen und gegenwärtigen oberschlesischen Volkskultur befasst.





