Casimir Bumiller führt in seiner „Geschichte der Schwäbischen Alb“ die Leser von diesen frühen Lebenszeugnissen bis ins 20. Jahrhundert. Die Entwicklungen der „großen Geschichte“ werden in ihren Auswirkungen auf die Region untersucht, dazu treten biographische Skizzen wichtiger Persönlichkeiten. Breiten Raum nimmt das Mittelalter mit seinen Kloster- und Städtegründungen, seinen Burgen und Höfen ein. Immer wieder wird ein Blick auf die schwierigen Existenzbedingungen der Bauern auf der rauhen Alb geworfen, denen sich durch den Aufbau einer Metall- und Textilindustrie im 19. Jahrhundert neue Verdienstmöglichkeiten erschlossen.
Anschaulich geschrieben und voll Detailwissen, empfiehlt sich das Buch keineswegs nur für den heimatbewussten Schwaben.
Rezension: Talkenberger, Heike





