Gleich im Eingangsbereich wird der Ansatz des Museums verkündet: Man will nicht „die Geschichte“ Vorarlbergs präsentieren, sondern „Geschichten“, in denen sich die Museumsbesucher wiederfinden sollen. Drei große Abteilungen kann man anschauen. Im obersten Stock findet sich „buchstäblich vorarlberg“, eine Präsentation von Objekten von A bis Z. Man meint, einen Blick ins Depot zu werfen, denn nicht einzelne Stücke sind ausgestellt, sondern Objektgruppen, für die witzige Titel gefunden wurden. Unter „D“ wie „dahoim“ werden 25 Stühle, Sessel und Hocker präsentiert, unter „himmel“ 20 barocke Heiligenfiguren, unter „kuh“ 57 Tierglocken und -schellen – Symbol für die wichtige Rolle der Viehzucht in Vorarlberg. Am Ende findet sich unter „zahla“ der Münzschatz vom Sonderberg mit seinen Münzen aus der Zeit zwischen 1545 und 1681. Besonders schön sind auch die Musterbücher für den Stoffdruck bzw. die Spitzenproduktion, ein wichtiger Wirtschaftszweig der Region. Der Besucher erfährt zudem stets, wie die Ausstellungsstücke ins Museum kamen. In Schubladen unter den Vitrinen und an Medienstationen sind Informationen zu den Objekten zugänglich…
Autorin: Dr. Heike Talkenberger
Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 08/2018.





