Der Herbstfeldzug des Jahres 1813 führte zur Entscheidung: Napoleon hatte mehrfach vergeblich versucht, die drei Armeen der verbündeten Russen, Preußen, Österreicher und Schweden einzeln zum Kampf zu stellen und zu vernichten. Jetzt entschloss er sich, alle seine Truppen im Raum Leipzig zu konzentrieren. Mittlerweile stand die Vereinigung der drei gegnerischen Armeen bevor. Doch Napoleon hoffte, zuvor einen entscheidenden Schlag gegen die Hauptarmee führen zu können. Am 14. Oktober traf er in der Stadt an der Pleiße ein.
Zwei Tage später, am 16. Oktober, entbrannte die Völkerschlacht. Das Kräfteverhältnis war an diesem Tag für Napoleon relativ günstig. Er verfügte über 191 000 Soldaten, darunter 20 000 Deutsche aus den RheinbundStaaten und 11 000 Polen. Von der Hauptarmee der Verbündeten waren 206 000 Mann zur Stelle. Neben Russen, Österreichern und Preußen gehörten ihr auch ungarische, tschechische, slowenische, kroatische und rumänische Soldaten an. …
Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 06/2013.
Dr. Gerd Fesser





