von FELIX MELCHING
Hier stößt mich einer mit dem Ellbogen, ein anderer versetzt mir mit einem harten Kantholz einen Stoß. Der dritte aber rammt mir einen Balken, der vierte ein Fass an den Kopf. Die Beine sind dick überzogen mit Straßendreck, bald darauf werde ich von allen Seiten mit großen Sohlen getreten, und der Nagelschuh eines Soldaten bleibt mir im Zeh stecken.“ Der Natur seiner Texte gemäß, übertrieb der antike Autor Juvenal (um 60 – nach 128 n. Chr.) in seinen Satiren, als er die Verhältnisse auf den Straßen Roms beschrieb.





