Der Wettbewerb richtet sich nach Angaben des Forums an alle, die sich „kritisch mit der Geschichte des Ruhrgebiets auseinander setzen wollen“. Dabei sei es unwichtig, ob es sich bei den Teilnehmenden um Profis, Ehrenamtliche, Geschichtsinstitutionen oder Geschichtswerkstätten handelte. Ausdrücklich aufgefordert seien auch Schülerinnen und Schüler.
Das Forum Geschichtskultur vergibt mehrere Sonderpreise. Die Beiträge können sich beispielsweise mit der Geschichte und Gegenwart der Arbeits- und Industriekultur im Ruhrgebiet oder der Natur- und Umweltgeschichte beschäftigen. Die Themen sind bewusst offen gehalten, um herauszufinden, wie Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generationen das Ruhrgebiet als Heimat erinnern und erleben. Besonders kreative Präsentationsformen sollen ebenfalls honoriert werden.
Bewerbungsschluss für den Geschichtswettbewerb ist der 31. Dezember 2013. Eine Fachjury vergibt Preise im Gesamtwert von 30 000 Euro im Rahmen eines Geschichtsfestes im Sommer 2014.
Der Wettbewerb wird vom Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher, einem Zusammenschluss von Geschichtsinstitutionen und -initiativen, zum sechsten Mal seit 1991 veranstaltet. Unterstützung erhält das Forum Geschichtskultur dieses Mal von der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, der Stiftung Kulturhauptstadt Ruhr.2010, der Stiftung Mercator GmbH, dem Bergbau Museum Bochum, der Hans-Böckler-Stiftung, dem Ruhr Museum und der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.





