Die Lesbarkeit des Globus hat allerdings im Lauf der Jahre sehr gelitten; ein früherer Restaurierungsversuch verschlimmerte die Situation noch. Zudem wurde bei seiner Herstellung ein mit einer Kreideschicht abgedecktes Leinwandlaminat verwendet, was das wertvolle Stück heute sehr empfindlich macht. Es kann deshalb derzeit nur bei sehr geringer Beleuchtung präsentiert werden.
Neue Technik hilft hier weiter: In einer Kooperation von Germanischem Nationalmuseum und der Universität Nürnberg-Erlangen wurden nun hochauflösende Digitalfotografien angefertigt. Diese und ein 3-D-Computermodell ermöglichen für Forschung und Museumsdidaktik neue Zugänge zum Globus. Am Ende soll eine große Publikation die Ergebnisse der Forschung präsentieren.





