Dabei untersuchten die Archäologen, Ethnologen und Volkswirte seit 2010 unter anderem Bronzeskulpturen, Stoßzähne, Steinbeile, Muscheln und Münzen aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen. Der betrachtete Zeitraum erstreckt sich von 4000 v. Chr. bis zur Gegenwart und untersucht Kulturen aus Südostasien, dem vorderen Orient, Europa, Afrika und Nordamerika. Ein wichtiger Bestandteil der Ausstellung ist das Medium Film, für das die Doktoranden während ihrer Forschungen Videos, etwa zu einer Brautzeremonie in Burkina Faso, erstellten.
Mit ihrer Ausstellung betreten die Goethe-Universität und die Deutsche Forschungsgemeinschaft Neuland: Die laufenden Forschungen von Promovierenden eines Graduiertenkollegs werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, bevor sie in Fachpublikationen erscheinen, betont der Sprecher des Kollegs Professor Hans-Markus von Kaenel. Die Nachwuchswissenschaftler sollen so die Gelegenheit erhalten, ihre Ergebnisse zu visualisieren und praxisbezogen zu arbeiten, während das Publikum einen Blick hinter die Kulissen universitärer Forschungstätigkeit werfen kann.
Die Ausstellung ist noch bis zum 7. Juni im Wissenschaftszentrum Bonn (Ahrstrasse 45, 53175 Bonn, Tel.: 0228-3020) zu sehen.





