Was als Trauergedicht für den Vater begann, schlug schnell in eine Lobeshymne auf den Sohn und neuen König um. Als Richard, Graf von Poitou und Herzog von Aquitanien, am 13. September 1189 zum König von England gekrönt wurde, hatte er sich bereits einen Ruf als herausragender Ritter erworben – und seine politischen und militärischen Talente nicht zuletzt für eine Rebellion gegen den Vater genutzt. Mit dessen Tod konnte Richard nun ein gewaltiges Erbe antreten, ein Reich, das von Schottland im Norden bis zu den Pyrenäen im Süden reichte. …
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