Haynes schreibt zugänglich, flüssig und mit erkennbarer Begeisterung für ihr Thema. Mit einer Prise Humor und Nachdenklichkeit rekonstruiert sie nicht nur diejenigen Erzählungen, die in der klassischen Literatur (Hesiod, Homer, Ovid etc.) überliefert sind, sondern verknüpft sie mit Auftritten ihrer Heldinnen in Kunstwerken, Filmen oder anderen Erzeugnissen der Popkultur des 20. und 21. Jahrhunderts. Dabei zeigt sich einmal mehr, inwiefern die antiken Mythen bis heute kulturelle Präge- und Inspirationskraft bergen.
Rezension: Dr. Sebastian Rojek
Natalie Haynes
Goddesses
Die Macht der griechischen Göttinnen
dtv Verlag, München 2024, 351 Seiten, € 18,–





