Anhand bedeutender Figuren der Kirchengeschichte beleuchtet sie die teils im Dunkeln liegenden Ursprünge des Papsttums in der Antike, den Ausbau der päpstlichen Macht im Mittelalter und schließlich die Entfaltung ihrer Pracht und Dekadenz in der Renaissance des 15. und 16. Jahrhunderts. Im Rahmen der Ausstellung werden ebenso religiös-sittliche Grundwerte wie Nächstenliebe und Barmherzigkeit sowie die mit dem Papsttum verbundene Diskussion um dessen Lehrautorität thematisiert.
Rund 330 – teils erstmalig außerhalb des Vatikans ausgestellte – Exponate geben auf einer Ausstellungsfläche von 2500 Quadratmetern einen Einblick in die Geschichte des höchsten katholischen Kirchenamtes. Darunter stechen seltene Zeugnisse aus der Frühgeschichte der Kirche und große Gemälde, unter anderem vom berühmten Maler Tizian, hervor.
Zur Ausstellung erscheint im Verlag Schnell & Steiner ein reichbebilderter Katalog. Zusätzlich veröffentlicht das Museum ebendort die vierbändige Edition mehrerer Tagungen zum Thema.





