Nach dem Zweiten Weltkrieg durchschnitt der Eiserne Vorhang auch die deutsche Literaturlandschaft. In Konkurrenz zu Leipzig wurde 1946 die „Deutsche Bibliothek“ in Frankfurt am Main gegründet. Erst nach der Wiedervereinigung wurden die beiden Bibliotheken zusammen mit dem Musikarchiv in Berlin unter dem Frankfurter Namen „Deutsche Bibliothek“ zusammengefasst. Im April 2006 änderte der Bundestag den Namen in „Deutsche Nationalbibliothek“. So hatte es Deutschland doch noch wie die großen Vorbilder Frankreich, England und Amerika zu einer Nationalbibliothek gebracht – wenn auch historisch bedingt an drei Standorten: Berlin, Leipzig und Frankfurt.





