Die äußerst waldreiche Kolonie sollte nach des Königs Willen nicht nur „Sylvania“ (von lateinisch silva, Wald) heißen, sondern Penn zu Ehren „Pennsylvania“. Das Gebiet umfaßte die heutigen Bundesstaaten Pennsylvania und Delaware und war von Indianern besiedelt. Penn soll ihnen im Vertrag von Shackamaxon ein großes Stück Land abgekauft haben. Obgleich die Existenz dieses Vertrags umstritten ist, weiß man, daß Penn und seine Siedler friedlich mit den Indianern zusammenlebten. In einem „heiligen Experiment“ wollte Penn in der Kolonie Brüderlichkeit, Religionsfreiheit und Toleranz walten lassen. 1683 begann er mit der Ansiedlung von deutschen Siedlern in „Germantown“, heute ein Vorort der im selben Jahr gegründeten Stadt Philadelphia.





