Zum 23. Mal richtet die Hamburger Körber-Stiftung bereits den Wettbewerb aus, dessen Ziel es ist, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die Geschichte des eigenen Landes zu wecken. Egal ob einzeln, in Gruppen oder in ganzen Klassenverbänden: Wen das Thema interessiert, der kann teilnehmen. Die 1973 vom damaligen Bundespräsident Gustav Heinemann und dem Hamburger Unternehmer und Mäzen Kurt A. Körber gegründete Stiftung schüttet 550 Geldpreise auf Landes- und Bundesebene für die Gewinner aus. Den Bundessiegern winkt sogar eine besondere Belohnung: Bundespräsident Joachim Gauck wird die bundesweit besten Beiträgen persönlich auf Schloss Bellevue auszeichnen. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2013.
Nachbarschaftsverhältnisse gibt es auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Ob Gartenzaun oder Staatengrenze: Nachbarschaft ist ein existentieller Bestandteil gesellschaftlicher und staatlicher Koexistenz und charakterisiert sich oftmals durch ein klares Mit- oder Gegeneinander. Dass dies schon immer so war, zeigt sich, wenn man einen Blick auf nachbarschaftliche Verhältnisse in der Vergangenheit wirft. Bundesweit sind Schüler daher dazu aufgerufen, auf historische Spurensuche zu gehen und zu erforschen, welche Anlässe Menschen bzw. Staaten in der Vergangenheit freundschaftlich zusammenbrachte oder gar kriegerisch entzweite.
Die Teilnehmer sollen sich intensiv mit konkreten historischen Fällen nachbarschaftlicher Beziehungen auseinandersetzen und erfahren dadurch, wie wichtig eine gute Beziehung zu den eigenen Nachbarn auch in der Gegenwart ist: „Das Leben in guter Nachbarschaft ist keine Selbstverständlichkeit. Es muss immer wieder neu gestaltet werden“, betont Bundespräsident Gauck.
Weitere Informationen und Anregungen gibt es im Magazin „spurensuchen“ und auf der zugehörigen Homepage (siehe unten), Bild- und Textmaterial ist erhältlich per E-Mail unter gw@koerber-stiftung.de.





