Im Frühjahr 1737 kam der Zusammenbruch: Händel erlitt einen Schlaganfall. Am 14. Mai 1737 schrieb die „London Evening Post“: „Der geniale Handell ist schwer krank, und es heißt, er sei gelähmt und könne seine rechte Hand nicht mehr bewegen; und wenn sich dies nicht bessert, wird das Publikum auf seine genialen Kompositionen verzichten müssen.“ Erst nach langem Zögern ließ sich der Kranke zu einer Kur in Aachen überreden. Dort konnte er sich so weit erholen, dass er weiter komponieren konnte, doch seine Gesundheit blieb angeschlagen. Auch in seinem musikalischen Schaffen schlug sich die finanzielle und körperliche Krise nieder: Fortan wandte sich Händel verstärkt dem englischsprachigen Oratorium zu.





