Während im alten Ägypten eine Göttin in Katzengestalt als Beschützerin von Müttern verehrt wurde, wurden Katzen im frühneuzeitlichen Europa dämonisiert. Neben der ambivalenten Superheldin „Catwoman“ steht das negative Stereotyp der kinderlosen „Cat Lady“. In vielen Kulturen verkörpern Großkatzen wie Löwe, Tiger und Jaguar Macht und Stärke – doch im Internet dominieren Katzen dank ihrer „Cuteness“. All das zeigt: Katzen sind Projektionsflächen für ganz unterschiedliche, oft auch gegensätzliche Vorstellungen. Vor diesem Hintergrund ist auch die Auswahl der gezeigten Objekte breit gefächert. Sie reichen von altägyptischen Götterstatuen über schamanische Jaguardarstellungen bis hin zu winkenden „Maneki-neko“ und zeugen von der immensen Vielfalt der Katzensymbolik.
Weitere Informationen zur Ausstellung in Hamburg





