Thomas Harding hat sein Buch als Doppelbiographie konzipiert: Auch das Leben von Rudolf Höß wird detailliert nachvollzogen. Harding konzentriert sich bei seinen Ausführungen auf das Erzählerische; tiefergehende Analysen, etwa zu Täterprofilen, wie man sie aus anderen Biographien von NS-Größen kennt, unterbleiben weitgehend. Dafür gelingt ihm auf der Grundlage seiner gründlichen Recherchen und den Aufzeichnungen von Höß und Alexander eine intensive, packende Darstellung.
Rezension: Tim Brückmann





