Der Dichter und Dramatiker lebte in einer musikalisch spannenden Zeit. Den Höhepunkt von Wolfgang Amadeus Mozarts Karriere erlebte er ebenso wie den Aufstieg Ludwig van Beethovens. Kleist selbst spielte Klarinette und bezog sich in Briefen wie in Werken immer wieder auf Musik – etwa in der Erzählung „Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik“. Opernrezensionen waren ein fester Bestandteil der von ihm herausgegebenen „Berliner Abendblätter“. Auch in der Kleist-Rezeption spielt die Musik seit jeher eine wichtige Rolle: Kleists Stücke wurden oft vertont. Von „Das Käthchen von Heilbronn“ und „Der zerbrochne Krug“ liegen mehrere Opernfassungen vor, und auch Kleists Lebensweg wurde nicht nur verfilmt, sondern auch vertont.
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