Die Ausstellung beleuchtet die „Helden“ der Zeit aus verschiedenen Blickwinkeln. Sie erzählt, welche Geschichten hinter dem Poeten Theodor Körner, dem preußischen General Gebhard Leberecht von Blücher oder der „Königin der Herzen“ Luise von Preußen stehen, und fragt, warum diese Figuren zu Helden wurden. Außerdem geht die Ausstellung nationalen Symbolen wie dem Eisernen Kreuz oder den deutschen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold auf den Grund, deren Ursprünge ebenfalls in der Zeit der Befreiungskriege zu finden sind. Davon ausgehend, nimmt die Ausstellung Bezug auf Fragen der Gegenwart und das heutige Selbstverständnis der Deutschen.
Gezeigt werden mehr als 400 Exponate, darunter Kleidungsstücke, Waffen, Gemälde und Briefe. Unter den Ausstellungsstücken ist auch Kurioses und Grausiges zu sehen: eine Haarlocke der Königin Luise von Preußen, ein Lampion mit dem Porträt von Turnvater Friedrich Ludwig Jahn oder die Beinprothese eines französischen Generals.
Einen weiteren Schwerpunkt bilden zeitgenössische Napoleon-Karikaturen aus der Sammlung des Stadtgeschichtlichen Museums. In den Monaten vor und besonders in der Zeit kurz nach der Völkerschlacht haben sich solche Darstellungen in Deutschland und ganz Europa explosionsartig verbreitet. Insgesamt werden rund 80 zwischen 1813 und 1815 entstandene Karikaturen präsentiert.
Dem Thema „200 Jahre Völkerschlacht“ hat sich auch die DAMALS-Ausgabe 6/2013 gewidmet. Das Heft ist noch verfügbar und kann unter http://www.damals.de/de/16/damals_ausgabe-nr_06-2013.html?issue=189361&cp=1 bestellt werden.





