Um mit Reval zu konkurrieren, befahl König Gustav I. Wasa von Schweden am 12. Juni 1550 die Errichtung einer Stadt in Uusimaa an der Mündung des Flusses Vantaanjoki. Die Einwohner der Städte Rauma, Ulvila, Porvoo und Tammisaari mussten in die Neugründung umziehen. Helsingfors hieß sie auf Schwedisch, Helsinki in der Sprache der Finnen. Da Reval bald selbst zu Schweden gehörte, ließ das Interesse an Helsinki schnell nach. Im 17. Jahrhundert versprach man sich dann von einer Verlagerung der Stadt in die Nähe des offenen Meeres Vorteile für den Handel. So wurde Hel‧sinki 1640 auf die Halbinsel Vironniemi verlegt. Verantwortlich war der Schwede Per Brahe der Jüngere, der Generalgouverneur von Finnland. Das neue Helsinki entstand da, wo heute der Stadtteil Kruununhaka liegt. Die alte Siedlung wurde aufgegeben, von ihr ist nichts erhalten.





