Wieso hat jemand einen Hund begraben? Und warum ist es so wichtig, wo genau? Antworten auf diese und weitere Fragen liefern etymologische Wörterbücher. Denn sie verraten uns, dass man im Mittelalter nicht den „hunt“, sondern die „hunda“ (Beute) vergrub. Das Wort „hunda“ verschwand, die Redewendung aber blieb. Und so liegt jetzt eben irgendwo “der Hund begraben”. Wörterbücher erzählen uns aber noch mehr: Was sahen unsere Vorfahren im Hund? Ein Nutztier, einen treuen Weggefährten, eine Plage? Und wieso taucht der Hund so oft in Schimpfwörtern auf?
Bettina Bock und Maria Kozianka, Mitarbeiterinnen an den Akademie-Projekten „Deutsche Wortfeldetymologie in europäischem Kontext“ und „Etymologisches Wörterbuch des Althochdeutschen“, haben die Schau gemeinsam mit dem Verein Sprachwissenschaft im Dialog e.V. organisiert.





