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Das Miteinander zählt!

Das Miteinander zählt!

Zu den skurrilen Zeugnissen höfischer Tischkultur aus dem 18. Jahrhundert gehört diese Terrine in Form eines Eberkopfs. Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg / Roman Raacke

Dass die Bedeutung des Essens weit über die bloße Nahrungsaufnahme hinausgeht, ist seit biblischen Zeiten bekannt. Kaum ein Thema durchzieht Neues wie Altes Testament so sehr wie das gemeinsame Mahl. Die biblischen Väter wussten: Mit anderen zu essen, stiftet Gemeinschaft. Das gilt für das Krönungsbankett ebenso wie für das Hochzeitsmahl, für das gemeinsame Abendessen in der Familie wie für die Mittagspause unter Kollegen. In seiner neuen Sonderausstellung „Mahlzeit! Wie Essen uns verbindet“ spürt das LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne diesem Phänomen nach.
Autor
DAMALS-Redaktion
01. April 2026
Lesezeit
1 Minute

Noch bis zum 13. September 2026 widmet sich die Schau den Regeln und Ritualen des gemeinsamen Mahls bei Festessen wie im Alltag, dem die mit anderen zusammen eingenommenen Mahlzeiten eine grundlegende Struktur verleihen. Mehr als 300 gezeigte Exponate liefern Auskunft über die Esskultur von der Steinzeit bis in die Gegenwart. Unterschiedlichste Objekte erzählen dabei vom Miteinander zu Tisch: vom 300 000 Jahre alten Faustkeil über eine römische Kline (die nicht nur als Speisesofa, sondern auch als Totenliege diente!) und frühneuzeitliche „Natternbäume“ bis hin zu einem Trinkgefäß in Penisform, das ausgerechnet einer Klostervorsteherin zur Verkostung diente.

Mehr Infos zur Ausstellung in Herne

EsskulturFestessen

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