Noch bis zum 13. September 2026 widmet sich die Schau den Regeln und Ritualen des gemeinsamen Mahls bei Festessen wie im Alltag, dem die mit anderen zusammen eingenommenen Mahlzeiten eine grundlegende Struktur verleihen. Mehr als 300 gezeigte Exponate liefern Auskunft über die Esskultur von der Steinzeit bis in die Gegenwart. Unterschiedlichste Objekte erzählen dabei vom Miteinander zu Tisch: vom 300 000 Jahre alten Faustkeil über eine römische Kline (die nicht nur als Speisesofa, sondern auch als Totenliege diente!) und frühneuzeitliche „Natternbäume“ bis hin zu einem Trinkgefäß in Penisform, das ausgerechnet einer Klostervorsteherin zur Verkostung diente.





