Es geht der Autorin um die barocken Ängste in einer Zeit der Kriegsschrecken und Hungersnöte, die sich um Sexualität, Fruchtbarkeit (bei Tier und Mensch), Nahrung, Kindheit und Mutterschaft drehten. Sie nimmt menschliche Empfindungen ernst und versteht es, Phantasien von Kannibalismus und Teufelsbuhlschaft psychoanalytisch zu interpretieren, ohne das Gespür für den Common Sense zu verlieren. Das großartig geschriebene und kongenial illustrierte Buch nimmt den Leser mit auf die Reise in unsere eigene fremde Vergangenheit und beweist, dass reflektierte Forscher die besten Wissensvermittler und Unterhalter sein können.
Rezension: Behringer, Wolfgang





